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Donnerstag, 4. Februar 2010

addicted...

... seit geraumer zeit.

meine familie war keine, die im sommer groß urlaub machte. der grund war nicht nur das wollen, sondern das können. obwohl sich das jetzt etwas geändert hat, nun ist es bei meinen eltern eher das wollen als das können. mein vater gehört zu jenen männern, die äußerst ungern die heimatlichen gefilde verlassen.
dennoch konnten sich in meiner frühen jugend die eltern durchringen mit kind u kegel österreich zu bereisen. ziel war die schöne wachau, dort gab es auch von seiten papas beruflich bekannte - ehepaar samt zwei kindern - u die wurden besucht. zu meiner großen freude gab es in dieser familie eine tochter, deren vorname bis auf einen konsonanten ident mit meinem war. u es gab den verrückten kater michi, der, wenn man durch die wohnung sauste um sich dann im bett zu verstecken, nachrannte u einen in die zehen biss.
u es gab den großen bruder reinhard. der wurde von mir mit meinen 12, 13 jahren kaum wahr genommen, doch sein zimmer, das war für mich der hammer.
ein, sogar für mich als tirolermaid, sehr rustikal komplett verbauter raum, bis auf die letzte ecke ausgekleidet mit "kiss"-postern. paul stanleys kussmund u gene simmons zunge im ganzen raum, überall. ich war schwer beeindruckt.

später, mit mitte zwanzig, kam ich in den genuss eines live-konzerts dieser band. u ich muss sagen, es war wow!. open-air, musik war ok, bühnenshow war gigantisch u die besucher waren nicht ausschließlich fans - von daher ein sehr witziges konzert.

nun rächt sich mein unvermögen, abends vor 24 uhr ins bett zu gehen. unabhängig davon, dass donnerstag nacht aufgrund sternmann & grissemann im österreichischen pflichtprogramm ist, aber jetzt haben die füchse "gene simmons family jewels" aufs programm gesetzt. etwas spät, so zeitlich. einmal zufällig gesehen u seitdem äußerst entzückt.

seitdem sind freitagmorgen grausam...

Donnerstag, 28. Januar 2010

party-premiere...

... das erste mal habe ich mutter zu einer schmuckparty begleitet.
ach nein, stimmt nicht; vor über 10 jahren (wissen sie eigentlich, wie praktisch das ist, wenn das große kind 10 ist? sie müssen über vergangenes nur mehr in dekaden nachdenken) war ich auf einem plastikschüsseltreffen.

aber nun, die schmuckparty:
gastgeberin war meine liebe schwägerin. sie, meine mum u ihre freundinnen samt der vorführdame alles schon alte hasen in dem geschäft; ich (nach meiner mum) die älteste in der runde. auch wenn solche runden noch so klein sind, u ich diverse damen schon ein-, zweimal gesehen habe - ich hab es bis jetzt noch nie geschafft (auch bei anderen gruppen, so fern sie die personenzahl 5 überschreiten) mir bei der kurzen vorabbegrüßung die namen zu merken.
so saß ich also zwischen "fremden" jungen frauen, die aufgrund des vl. vorherrschenden frisurentrends beinahe alle ziemlich gleich aussahen u reichte tabletts mit diversen schmuckarrangements weiter. vor mir ein fuzzi-zettelchen, geteilt in spalten, zum notieren eben dieser tablett-nummern um späteres bestellen zu erleichtern.zwischen uns am tisch fingerfood u knabberzeugs; das popcorn war dann alles meins - der rest schmeckte (immer noch) gaga. es werden begriffe wie sterling-silber, onyx, perlmutt verwendet, es ist die rede von charms, kreolen, perlen.
die niedrigste nummer, die sich auf meinem zettel befand, war 40. wobei ich jetzt nicht sagen möchte, dass vieles nicht hübsch war. nur eben nicht hübsch an mir. aber dass muss man ja nicht sagen, sag ich mir. auch um die freundinnen der schwägerin nicht zu verstören - so über meine sonst nicht unüblichen, ungestümen aussagen (die meine mutter, mein bruder u ev. meine schwägerin schon kennen).

dennoch hätte ich vl. nicht von meiner unterwäsche reden sollen, so auf der schmuckparty.
meine mutter meinte anschließend, dass darauf hin meine sitznachbarin ein paar mal einen etwas seltsamen gesichtsausdruck hatte. vielleicht hätte ich auch auf der hinfahrt im zug nicht schon ein stifterl wein trinken sollen. u auf der party hätte ich vielleicht auch keinen wein trinken sollen. das glas danach, daheim, war auf jeden fall ok.

bestellt hab ich ja auch was. schallplatten aus edelstahl für die ohren u ein armband.

noch eine woche...

... dann haben wir ich das erste mal den wahnsinn eines schulwechsels hinter uns. dann stehen die beurteilungen schwarz auf weiß fest u wir dürfen nur noch wünsche äußern u hoffen u warten.

nach wie vor bin ich erschüttert, dass es in unserer heimatstadt aufgrund der "platznot" für einen 10jährigen nicht möglich ist, sich seine wunschschule auszusuchen, sondern du das kind die letzten beide jahre der volksschule unter druck setzen musst, die noten passen müssen, man die richtigen leute/lehrer/direktoren usf. kennen sollte.

ich hoffe, dass ich hier nicht zu forsch war u dass sich unsere wünsche erfüllen.
nächstes jahr das selbe in grün mit m. u in voraussichtlich 4 jahren wieder von vorne.

Montag, 25. Januar 2010

basisarbeit...

... zur zeit, am liebsten bei strahlendem sonnenschein mit dem neuen christkind.

u weil "es" noch so neu ist (u soviel tolle stückeln spielt) u ich mich erst vorsichtig herantasten muss, hab ich mir gedacht "mach mal so von pike auf!".

üblicherweise bin ich fotografisch ja lieber ein hans-guck-in-die-luft bin, trotzdem eben am boden begonnen:

Untergrund

hier eine meiner (derzeit) lieblingskombis - stein/grau/schnee/eis

Donnerstag, 21. Januar 2010

gier nach frühling...

... jetzt schon, im jänner.

anzeichen:
wenn mal so strahlend blauer himmel ist u tpl zufällig frei hat u sich den luxus eines stadtbummels ohne jungs gönnt, dann marschiert sie mit hoch erhobener nase durch die straßen. - weil sie glaubt, dass es nicht mehr lange dauern wird um den frühling zu riechen. bei bewölktem himmel macht sie das nicht...

bereits mitte jänner wird eine neue jeansshort online geordert. in kleiner größe, da sich tpl einbildet, jetzt nach mandel-diät heuer das here ziel einer perfekten bikini-figur endlich zu schaffen - sogar der vorsatz, den restlichen schwabbel zu knackigen wurde gefällt. gut ist, dass der lieferant scheinbar weiß, dass die bestellung vor april scheinbar nicht gebraucht werden könnte.

obwohl noch sämtliches grünzeug verteilt in unserer wohnung steht, werden schon pflanzwünsche für wärme zeiten geäußert.
mein (derzeitiger, absoluter) wunsch: ein ginkobaum; im topf (geht das überhaupt?); als zwergwuchs (gibt's das überhaupt? - also nicht so als bonsai, so ca. 2 m groß)

lösungsvorschlag an mich:
da ich zeitlich nix drehen kann, hab ich beschlossen, noch ca. 6 wochen auf kräftigsten schneefall zu hoffen. wenn schon winter, dann richtig. hab ja leicht reden, muss nie schippen, kein auto ausgraben, .... denn so halbes zeug mit eiskalt u nur angezuckert, davon halt ich nix. doch ab märz ist dann schneeverbot!

Samstag, 16. Januar 2010

alltagsfrage die vierzehnte...

... da grab ich mir ein loch.

WIR gehen davon aus, dass der erdmittelpunkt nicht flüssig (KEINE lava u so) bzw. heiß ist. dann beginnen wir mal hier im herz der alpen zu buddeln u kommen dank präzessionsmessgerät irgendwo in australien raus.

nun die frage:
"kommt man "auf dem kopf" raus u / oder fällt man dann irgendwie raus?

wegen unkenntnis der erdanziehungsentwicklung von erdoberfläche richtung erdmittelpunkt u zurück schließen wir da mal auch eventuelle änderungen aus (war auch noch ein knackpunkt: falls die anziehungskraft richtung mittelpunkt steigen würde, würde man ja vielleicht dort "kleben" bleiben)

mir grummelts...

... im bauch. seit tagen. hunger.

aktuelle lage:
die schmerzen sind dank hammerdrogen vom doktor gut u täglich sehr berauscht überstanden, das pulverchen wurde auch so schnell wie möglich abgesetzt. irgendwie bin ich, wenn schon benebelt, dann lieber aus bewusster initiative solches.
dennoch, so ab kehlkopf aufwärts ist das noch nicht wieder mein körper. im hals steckt seit tagen ein knödel, der sich nicht runterwürgen lässt. niesen geht momentan überhaupt nicht, dass muss ich erst neu lernen. da scheint im rachen vielzuviel raum zu sein, ich weiß nicht, wohin mit dem druck u wenn ich mir (wie früher nicht nötig) nicht die nase dabei zuhalte, ist das komplette gesicht samt händen pitschenass.
sehr appetittlich!

doch der moralische overkill ist, dass ich nach wie vor nicht richtig schmecke.
stellen sie sich vor:
sie waren länger krank. mutter ruft regelmäßig an, meint es gut, u sagt "kind, koch dir eine rindssuppe, die hilft immer". gehört, getan. sie riechen den köstlichen duft, kochen noch für die komplette kompanie einen riesenberg fridatten und schmecken nach getaner arbeit wie üblich die suppe ab. dann kosten sie. u müssen mit müh u not ein würgen unterdrücken. das große kind wird noch zur qualitätskontrolle herangezogen u bestätigt das köstliche aroma.
bitter, bei einem kleinen schälchen von der ganzen sache, sehen sie zu, wie alles bei putz u stingel mit genuss vertilgt wird. u haben hunger.

ich hab keine ahnung, wie lang ich diesen zustand aushalte...

ps: was geht:
brot mit butter (u ev. salami)
joghurt mit banane
tee
wasser
prinzenrolle
grissini

was noch nicht getestet wurde:
salate (meine große hoffnung! - morgen mehr)

pps: wissen sie, was "pfötchenstellung" ist?
ich schon, seit letzten samstag.

Montag, 4. Januar 2010

berg u tal...

... seit samstag bin ich wieder daheim.

samstag musste ich durch ein tiefes (schmerz)tal.
gestern war eindeutig ein bergtag.
heute morgen fand ich mich wieder im basislager, langsam den schmerzfreien gipfel erklimmend.

so eine erholsame hüttenwoche wär schon fein ;(

Donnerstag, 31. Dezember 2009

heulsuse...

... mittlerweile. wehe, jemand aus freundes- oder verwandtenkreis ruft an u fragt mich, wie es mir geht. da brechen alle dämme.

u dabei geht es mir ja nicht schlecht.
heute annähernd schmerzfrei, das tote, haarige tier im rachen ignorier ich mal und dass der geschmackssinn komplett futsch ist, hab ich mittlerweile eh schon akzeptiert.
noch 1 1/2 tage.
u zwischendrin der gedanke, dass meine (mittlerweile sehr verhasste) bettnachbarin die letzte person ist, mit der ich dieses jahr rede u die erste sein wird, mit der ich nächstes jahr spreche.

bindet mich an!

Mittwoch, 30. Dezember 2009

lagerkoller...

... keimt auf im krankenbett.

was vorab noch als vorteil behandelt wurde (2-bett-zimmer), rächt sich langsam.
ich bin einfach ein unzufriedener, nörgelnder, meckernder, raunziger, grantiger,.... patient.
nix passt mir. angefangen, dass um 07.00 uhr die schwestern frohlockend die betten machen kommen, dann wird uns das frühstück gebracht (aufgrund der op-narbe: tee, 2 scheiben schwarzbrot, butter. wer will, wurst u käse), ich jedoch derzeit dermaßen unter geschmacksverwirrung leide, dass alles nur schei*e schmeckt u die einzige beschäftigung meinerseits ist, den zusammengekauten brei so trickreich durch die veränderte halslandschaft hinunterzuwürgen, ohne dass mir dieser wieder bei den nasenlöchern rauskommt. dann geht's munter weiter mit visite "sieht sehr schön aus, sieht sehr schön aus!". nun nur noch die putze abwarten u endlich kehrt mal wieder ein bisschen ruhe in den hühnerstall. ach nein, wir werden noch mal druckvermessen u nach unseren toilettengängen interviewt. um halb zwölf kommt mittagessen. der selbe (für mich) ungenießbare pampf, diesmal in warm. also zuerst warten, bis es nicht mehr zu warm ist u die gurglübung von vorn. der nachmittag ist geprägt von diversen (etwas nervigen) besuchern der bettnachbarin und dem warten auf die zweite visite. um halb sechs wird zu abend gegessen, damit um sechs dann endlich ruhe im haus ist!
es gilt nur noch die zeit bis zum üblichen zu bett gehen zu vertreiben u schon kommt ein neuer tag.

...

ohne worte....

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