glitzer, glitzer...

... dank dem kronprinzen der tiroler funkeldynastie wieder mal was zu erzählen, unabhängig davon, dass

- ich durch verspätete urlaubsplanung im büro jetzt noch nicht weiß, ob ich während der drei nicht-urlaubswochen meine jungs in unserem lieblingssommerhort (bitte, mit pool. mit RICHTIGEM pool) geparkt kriege
- ich es dem herrn obama gleichgetan habe u der österreichischen finanz durch ein berufungsverfahren in den a*sch getreten habe
- m. heute seine zahnarzt-odysse mit grande finale (zahnriss - sehr brave!) beendet hat u fast schon traurig war, dass er erst in einem halben jahr wieder zu seinem alex darf

von anfang an:
gestern abend bin ich auf einladung einer arbeitskollegin u eines freundes einen vortrag über roma u sinti, deren reisegeschichten u ihre situation während der zeit des nationalsozialismus anhören/-schauen gegangen. das programm des abends war üppig, es zog sich ein wenig u wurde ab u zu durch eine tolle sinti-kapelle aufgefrischt. grundlage dieses vortrags war eine studienarbeit von innsbrucker studenten der vergleichenden literaturwissenschaft u eine dieser studentin las einen text vor. da erlaubten sich doch einige dieser musiker (die natürlich mit kind u kegel da waren) hinten im saal leise zu reden.
sofort wurden sie von einem herrn aus dem publikum angepöbelt, sie mögen doch still sein - man höre nichts.
ich fand das sehr unangebracht. da wird erzählt, wie diese bevölkerungsgruppe, nicht nur in österreich, in ganz europa seit jahrzehnten schlecht behandelt wird u genau an einem solchen abend werden sie wieder ruhiggestellt.
mir persönlich war dieser bericht der studentin, wohl auch durch die länge des gesamten programms, nicht so wichtig - ich musste raus aus diesem raum, aus dieser situation u beschloss einen stock höher im gebäude auf der dort befindlichen 360° terrasse eine zigarette zu rauchen.
dort saß eben der besagte glitzerprinz mit zwei damen und führte eine angeregte unterhaltung mit diesen. wobei, unterhaltung ist ja ein schmeichelnder begriff ob dem, was die hühnchen links u rechts von ihm von sich gaben. thema: dieses kettenrauchende kleinkind, dass zur zeit durch alle internetforen geschleift wird u die rauch- oder nichtraucherfahrungen der drei tratschenden. jeder erzählte ein geschichtchen aus seiner frühen jugend, es wurde gekichert, man versuchte sich gegenseitig in witz u charme zu übertreffen bis, ja bis eine der beiden meinte "ich hab mal meiner mama so mit 14 heimlich eine tschik gestiehlt".
da, ja da ging ich wieder zu meinen zigeunern.
egal, ob ich mich über das verhalten einiger ärgere, oder vielleicht auch über mich, weil ich bei einem vortrag mit anschließender podiumsdiskussion nichts darüber sage, aber dermaßen oberflächliches blabla von der wirtschaftselite tirols samt anhang war für mich einfach weniger erträglich.

die zigarette neben diesen drei riechte/rächte/röchte ich dennoch mit genuss...

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